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Zeichen setzen gegen Zivilisationskrankheit

Diabetes ist eine der am weitest verbreiteten Zivilisationskrankheiten. Dennoch bleibt sie häufig unerkannt. Um auf die Thematik aufmerksam zu machen, erstrahlen am Weltdiabetestag, 14. November, Monumente auf der ganzen Welt in blauem Licht – darunter auch die Allianz Arena.

Dunkelziffer: Sieben Millionen Betroffene

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an “Zucker”, weltweit sind es 180 Millionen. Bis zum Jahr 2025 könnte sich die Zahl der Patienten sogar verdoppeln, prognostiziert die Weltgesundheitsorganisation WHO. Diabetes mellitus ist damit eine der häufigsten chronischen Erkrankungen, die schwerwiegende Folgeschäden an Augen, Nerven, Herz, Gefäßen und Nieren sowie hohe Kosten verursacht.

Erschreckend: Viele wissen gar nichts von ihrer Erkrankung. In manchen Altersgruppen kommt auf einen diagnostizierten Diabetiker zusätzlich ein unentdeckter Fall, die Dunkelziffer aller Erkrankten hierzulande wird auf sieben Millionen geschätzt. Und durch Fehlernährung und mangelnde Bewegung leiden heute bereits immer mehr Kinder unter Typ-2-Diabetes, dem “Altersdiabetes”. Das Nichtwissen um die Erkrankung kann schlimme Folgen haben, denn ein unentdeckter Diabetes kann auch nicht “eingestellt”, also behandelt werden.

Asthmabehandlung: Patienten noch nicht ausreichend informiert

Asthma ist in Deutschland eine Volkskrankheit. Etwa fünf Prozent der Erwachsenen und bis zu zehn Prozent der Kinder leiden unter einer chronischen, entzündlichen Erkrankung der Atemwege. Zwar gingen die Asthmasterblichkeit und die Zahl der Notfallbehandlungen in den letzten zehn Jahren um rund 30 Prozent zurück, doch es gibt immer noch gravierende Versorgungsdefizite bei den Patienten.

Eine Befragung der Allianz Privaten Krankenversicherung zusammen mit der Abteilung für Allgemeinmedizin der Universitätskliniken Düsseldorf sowie der Medizinischen Fakultät der Universität Witten/Herdecke hat ein teilweise erhebliches Wissensdefizit bei den Betroffenen offengelegt.

Mehr als 750 Allianz Kunden mit Asthma bronchiale haben in der aktuellen Befragung zur Schwere ihrer Krankheit, zum Selbstmanagement und zum Umgang mit ihren Medikamenten Auskunft gegeben. Dabei hat sich gezeigt, dass viele Betroffene noch nicht ausreichend über die Erkrankung sowie eine notwendige beziehungsweise sinnvolle Behandlung Bescheid wissen.